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Das erste Mal in einem Casino in Tokyo.

Das erste Mal ist immer das Aufregendste, auch wenn es der erste Besuch in einem Casino ist. Viele Menschen sind schon jenseits der 30 oder sogar 40 und haben noch nie ein Casino von innen gesehen. Das liegt auch daran, weil viele einfach nicht spielen wollen, sie haben Angst um ihr Geld oder sind einfach vernünftig genug, nicht alles in eine Spielbank zu tragen. Wer die Möglichkeit hat, sollte es auf jeden Fall einmal wagen. Es muss ja nicht gleich Tokyo oder Las Vegas sein, ein Casino in der nächsten Großstadt tut es genauso.
Bekleidung
In einem Casino muss man sich an eine bestimmte Etikette halten. Herren tragen einen Anzug mit Krawatte und Damen ein schönes Abendkleid oder auch einen Anzug. Herren, die ohne Krawatte angetroffen werden, dürfen nicht hinein. Diese Regel wird sehr streng genommen. Freilich sollte die Kleidung auch frisch gewaschen und gebügelt sein. Ein wenig Parfüm und das Outfit ist perfekt. Die ganze Parfümflasche muss man sich aber nicht aufsprühen.
Das gute Geld
Wie viel sollte man ins Casino mitnehmen? Kommt immer darauf an, wie viel man verdient. Jemand der mehre Millionen im Jahr verdient, zockt auch gerne mal mit 100.000 Euro am Abend. Jemand mit einem Einkommen von 1.000 Euro netto pro Monat sollte nicht mehr als 100 Euro mitbringen. Meistens gibt es auch zur Begrüßung Jetons, die man verwenden kann. Bonusangebote gibt es immer wieder. Zum Beispiel zu Silvester oder an anderen besonderen Feiertagen.
Ein Limit setzen.
Bevor man überhaupt anfängt zu spielen, sollte man schon wissen, wann man genug hat. Dies darf man auch ruhig den Freunden mitteilen, die einem dabei helfen, dieses Limit auch einzuhalten. Die EC-Karte darf man zu Hause lassen und auch die Kreditkarte hat in der Nähe des Casinos nichts verloren. Wirklich nur soviel Geld mit nehmen, wie man auch verkraften kann. Vor den Gefahren der Spielsucht sei eindringlich gewarnt.
Wo fängt man an?

Natürlich nur dort, wo man sich auskennt. Es macht keinen Sinn, wenn man sich sofort an den Pokertisch setzt, wenn man noch nie gespielt hat. Auch wenn die Regeln gut erklärt werden. In 5 Minuten wird man nicht zum Pokerprofi. Besser ist es, man versucht sich im Videopoker Spielen, Roulette, Black Jack oder bei der Slot-Maschine. Die Regeln sind nicht schwer und man versteht schnell, um was es geht. Pokern bitte nur dann, wenn man Erfahrung damit hat.
Die Casino Etikette befolgen.
Neben der Bekleidungsvorschrift gibt es noch mehr Regeln, an die man sich halten sollte. Im Casino sieht man es nicht gerne, wenn herumgeschrieen wird. Auch sollte man nicht überall seine Sachen verstreuen. Karten greift man nur dann an, wenn dies erlaubt ist. Beim Blackjack zum Beispiel sieht das der Dealer gar nicht gerne.
Betrügen bringt gar nichts.
Wer denkt, er kann das Casino betrügen. Zum Beispiel beim Pokern, hat sich arg getäuscht. Der Dealer passt ganz genau, auf was hier passiert. Man braucht also nicht mal den Anstand machen, zu schummeln. Man wird sofort dem Platz, wahrscheinlicher auch gleich dem gesamten Casino verwiesen.
Eines der beliebtesten Spiele in einem Casino ist seit vielen Jahren Poker. Es gibt Spieler, die regelmäßig in ein anderes Land reisen, um dort in einem Casino zu pokern. In vielen Ländern gibt es ein ganz bestimmtes Casino, welches unter den Spielern bekannt ist und unbedingt auf die Reiseliste gehört. In Japan gehört zum Beispiel das Akiba Guild Casino zu den Casinos, die man als Spieler unbedingt gesehen haben muß. Wer einmal im Akiba Guild Casino in Tokio war, wird dieses Poker garantiert nie wieder vergessen. Das Akiba Guild Casino in Tokio ist der beste Beweis, dass in Japan Poker einen ganz anderen Stellenwert hat als im Rest der Welt. Poker im Casino Akiba Guild hat für unsere Begriffe eher etwas mit Animation als mit Poker zu tun. Dieses Casino befindet sich im District Akihabarba. Das in diesem Casino Poker gespielt wird ist an sich noch nichts Besonderes, denn es werden auch verschiedene andere Glücksspiele angeboten. Aber das Ambiente in diesem Casino ist wohl einzigartig. Die Dealer sind ausgesprochen jung und hübsch. Es handelt sich um Frauen im Alter von 16 bis 20 Jahren. Sämtliche Mädchen stecken in der Uniform eines Dienstmädchens. Diese Form der Animation hat in der Gegend von Tokio eine lange Tradition. Deshalb wurde auch das Casino sehr schnell berühmt und bekannt. Das “Anime meets Poker”-Events zieht nicht nur Japaner an, sondern auch immer mehr Ausländer. Auch an die Spielweise muss man sich erst gewöhnen. Genau wie beim Texas Hold´em muss entscheidet sich der Spieler sich zum Beispiel zwischen Check, Call und Raise. Wer aber hier seine Entscheidung bekannt geben möchte, muß “Moé moé call” oder “Moé moé all in!” schreien und dabei ganz bestimmte Bewegungen in Richtung der Mädchen machen. Die Dealerinnen werden dann in vorher bestimmter Art entweder mit Tanz oder Gesten darauf antworten. Im Akiba Guild Casino finden jeden Tag Hold`em Turniere statt. Für die Gewinner gibt es dann in regelmäßigen Abständen eine Extraveranstaltung. Das ist Grund genug für die besten japanischen Pokerspieler regelmäßig im Akiba Guild Casino aufzutauchen, um hier zu spielen.
In Japan sind Glücksspiele verboten. Aber die Japaner sind ja erfinderisch. So gibt es auch in Tokio einen Platz, an dem sich Spieler treffen können. Akiba Guild ist ein Casino, wo alle die Glücksspiele, die es in anderen Casinos gibt, auch möglich sind. Akiba Guid ist etwas ganz Besonderes. Hier treffen sich japanische Pokerspieler der Spitzenklasse zu ihren Turnieren. Viele der japanischen Pokerspieler aus diesem Casino haben schon an Events wie der Asia Pacific Poker Tour (APPT) oder sogar der World Series of Poker (WSOP) teilgenommen. Im Akiba Guild werden täglich Hold`em Turniere veranstaltet. Zusätzlich gibt es alle paar Monate eine spezielle Veranstaltung für die Gewinner dieser Turniere. In diesen Veranstaltungen geht es dann um Turnierpackages für die verschiedensten Live-Events. Der Höhepunkt ist jedes Jahr im Mai die „All Japan Poker Championship. An der AJPC nehmen jedes Mal mehr als 1000 Japaner teil. Ein Casino in Tokio oder einer anderen großen japanischen Stadt darf man sich aber nicht so vorstellen, wie ein Casino in Deutschland oder den USA. Es ist eine ganz andere Welt. Das Casino in Tokio ist eher eine Verbindung von Poker und Animation. Wer als Pokerspieler um die Welt reist, sollte auf jeden Fall einen Besuch des Akiba Guild einplanen. Das Erlebnis wird er ganz sicher nicht wieder vergessen. Dieses besondere Casino ist im Stadtgebiet Akihabara in Tokio zu finden und hat nichts mit irgendeinem anderen Casino auf der Welt gemeinsam. Das Casino Akiba Guid wird vom Plüsch und den sogenannten Maids beherrscht. Die Maids sind junge Mädchen im Outfit eines Dienstmädchens. In diesem Casino kann man nicht nur Pokern, sondern auch viele andere Glücksspiele spielen. Beim Poker handelt es sich um ein animiertes Poker und weist trotz aller Ähnlichkeit auch einige Unterschiede zu Texas Hold´em auf. Das Spiel ist lautstark und lebendig. Jeder Teilnehmer muss seine Entscheidung mit “Moé moé call” oder “Moé moé all in!” in Richtung der Dealerinnen in Dienstmädchenuniform schreien und dabei ganz bestimmte Bewegungen machen. Die Dealerinnen reagieren darauf mit eigenen Tanzbewegungen. Das ist ganz sicher eine interessante Mischung aus Poker und Bewegung.
Das Pokern keine ernste Angelegenheit sein muss, kann man ganz deutlich in Japan sehen. Eigentlich ist in Japan das Glücksspiel, und damit natürlich das Pokerspiel streng verboten.
Aber wie bei so vielen Sachen, haben die Japaner auch hier eine ganz eigene Methode gefunden, trotzdem zu pokern. In Tokio gibt es einen Stadtteil, der für seine besondere Gastronomie bekannt ist. Im Ortsteil Akihabara gibt es die sogenannten Maid Cafés. In den Maid Cafés wird Gastronomie mit Erlebnis verbunden. In diesen Maid Cafés wird man in den unterschiedlichsten Umgebungen von jungen Mädchen in Dienstmädchenkleidung bedient. Die Mädchen sind im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Das Besondere an diesen Mädchen ist die Tatsache, dass sie stark geschminkt und kostümiert sind. Die Cafés könnten glatt aus einer Barbiewelt stammen. Hier wird mit viel Plüsch und Verspieltes dekoriert. Die jungen Kellnerinnen sind Allroundtalente, sie bedienen nicht nur, sondern sie singen und tanzen auch. Aber das hat in Japan schon viele Jahre Tradition. In diesem Rahmen kann man auch auf Maid Cafés treffen, die Ähnlichkeit mit einem Casino haben. Aber auch diese Casinos fallen durch viel Plüsch und Schnörkel auf. Im Prinzip findet man hier alles, was es in einem deutschen Casino auch gibt. Dazu gehören Blackjack Tische und Roulettetische, genauso wie Pokertische. Aber das Spielen ist für uns Europäer sehr gewöhnungsbedürftig. So gibt man seine Entscheidung zum Beispiel durch lautes Rufen in Richtung der Maids bekannt. Die Mädchen antworten dann mit einer eigenen Sprache, die aus Singen und Tanzen besteht. Auch das Bezahlen der Spiele ist etwas anders, als man es aus den meisten Casinos gewohnt ist. Da in Japan das Glücksspiel verboten ist, wird hier mit Chips bezahlt. Für 10000 Yen bekommt man 800 Ships, aber für 1000 Yen gibt es nur 40 Ships. So ist es auch kein Wunder, dass die meisten Japaner gleich einen größeren Betrag für die Chips ausgeben. Für alle Pokerfans sollte der Besuch eines Casinos in Tokio beim nächsten Besuch zu einem freiwilligen Pflichttermin werden.
Es gibt manche Gebiete, da kann man leicht auf die Idee kommen, dass sich das ganze Leben nur das Spiel dreht. So lebt zum Beispiel in Las Vegas ein Großteil der Einwohner direkt oder indirekt von den Casinos. Hier gibt es nicht nur ein Casino neben dem anderen, sondern auch viele Hotels werden gebaut um die Spieler unter zu bringen. Im Gegensatz dazu gibt es dann andere Gegenden, in denen es weit und breit nicht ein Casino gibt. Auch in Deutschland gibt es mehr als 100 große Spielbanken z.B. das Casino in Insbruck. Wenn die Gesetzeslage nicht so streng wäre, würde es vielleicht noch ein paar mehr geben. Aber in Deutschland darf man ein Casino nur dann betreiben, wenn man dazu eine staatliche Lizenz hat. Diese Lizenz ist nicht ganz billig. Und auch vom Gewinn will der Staat einen großen Teil haben. Bei der Standortwahl der Casinos kann man ein bestimmtes Muster beobachten. Jede größere Stadt hat mindestens eine große Spielothek. In kleineren Orten muß man schon bedeutend länger suchen. Da ist es dann auch nicht verwunderlich, dass Casinos nur sehr selten in Deutschland zu finden sind. Ein Casino kostet viel Geld. Deshalb wird es auch in der Regel nur dort aufgebaut, wo sich genug potentielle Spieler finden. Die meisten Casinos befinden sich dementsprechend in den Ballungszentren oder in Gebieten, die dafür bekannt sind, dass es hier sehr viele Urlauber mit dem nötigen Kleingeld hin zieht. In vielen Casinos gibt es eine bestimmte Kleiderordnung und was noch viel wichtiger ist, ein bestimmtes Einsatzlimit. Wer in einem Casino spielen möchte, muss sich an die Vorgaben halten. Das ist vielen Gelegenheitsspielern zu umständlich. Für viele ist dann das Casino aus dem Internet eine gute Alternative. Casinos im Internet haben an 365 Tagen im Jahr jeweils 24 Stunden lang geöffnet. So kann man zu jeder Zeit und an fast jedem Ort spielen.
Glücksspiele erfreuen sich in fast allen Ländern größter Beliebtheit und fast überall gibt es dafür auch gesetzliche Bestimmungen. Glücksspiele werden auch als Hazardspiele bezeichnet. Hasard ist französisch und bedeutet Zufall. Und genau dieses Wort bezeichnet Glücksspiele ganz genau. Bei diesen Spielen geht es nicht wirklich um das Können der Spieler, sondern um Glück und Zufall. Das ist auch ein Grund dafür, warum in Deutschland und einigen anderen europäischen Staaten Glücksspiele nur im Casino erlaubt sind. Die Auswahl an Spielen ist in den meisten Casinos ziemlich groß. So gibt es Spiele, bei denen Sieg oder Niederlage wirklich nur vom Glück abhängen. Dazu zählen zum Beispiel Craps, Roulette oder Sic Bo. Es gibt aber auch Spiele, bei denen der Spieler verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten hat und dadurch das Spiel beeinflussen kann. Das bekanntest ist dabei das Poker. Ob ein Spiel als Glücksspiel zählt oder nicht, ist in Deutschland immer eine rein rechtliche Sache. Reine Glücksspiele dürfen zwar überall gespielt werden, aber nur in einem Casino um Geld. Im privaten Bereich können zum Beispiel Chips zur Bezahlung eingesetzt werden. Nicht alle Spiele können so einfach eingestuft werden. So zählen zum Beispiel nicht alle Kartenspiele als Glücksspiele. Bridge und Skat sind beispielsweise keine Glücksspiele. Das allein ist die Grundlage dafür, dass auch in der Öffentlichkeit Turniere durchgeführt werden können. Es gibt aber auch Spiele, die in manchen Ländern nur in Casinos um Geld gespielt werden dürfen und in anderen Ländern offizielle erlaubt sind. Ein gutes Beispiel dafür ist Backgammon. In Deutschland gilt es als Glücksspiel, in Amerika nicht. Glücksspiele sind keine Erfindung der sogenannten Neuzeit. Schon in der Antike wurde gespielt. Natürlich war die Auswahl an Spielen noch nicht so riesig wie heute. Hauptsächlich wurde gewürfelt. Aber auch damals gab es schon rechtliche Grundlagen für das Spielen. So war das Würfeln über einen langen Zeitraum nicht offiziell erlaubt. Deshalb durften Spielschulden auch nicht eingeklagt und der Spielverlust nicht vor Gericht zurück gefordert werden. Im 17. Jahrhundert kam die Unterscheidung zwischen verbotenen und erlaubten Spielen. In der Folge daraus entstanden die ersten Casinos und Spielclubs.
Aber jedes Land hat eine andere Art der Glücksspiele. So sind zum Beispiel in Japan Glücksspiele, und damit natürlich auch Poker verboten. Trotzdem haben auch die Japaner eine Möglichkeit gefunden, dieses faszinierende Spiel in aller Öffentlichkeit zu spielen. Ein ganz gutes Beispiel dafür ist Facebook Poker oder das Akiba Guild Casino in Tokio. In diesem Casino treffen sich regelmäßig professionelle Spieler und Spieler, die einfach nur aus Spaß spielen wollen.
Aber was sie da spielen, hat mit unserem Poker überhaupt nichts zu tun. So wie auch die Ausstattung dieses Casinos bei uns undenkbar wäre. Diese Art des Poker Spielens ist wohl eher eine Mischung aus Animation und Poker. Für alle Pokerfans ist so ein Casino auf jeden Fall sehenswert. Für uns sehenswert und bei den Japanern immer beliebter – das ist Poker im Akibi Guild. Wer in Tokio ein Casino aufsuchen möchte, kann das am besten im District Akihabara machen. Er wird dort ein Casino finden, auf das ihn nichts auf der Welt vorbereiten konnte, auch wenn er noch so viele Casinos kennt. Das Akiba Guild hat für sich eine ganz besondere Art der Werbung entdeckt. Hier werden die Kunden mit einer Mischung aus Animation und Poker angezogen. In diesem Casino sind die Dealer immer sehr jung und immer weiblich. Junge Mädels zwischen 16 und 20 Jahren stehen hier in einer Mischung aus Dienstmädchen- und Schuluniform am Pokertisch. Das kommt in einer Region, in der die Animation tief in der dortigen Kultur verwurzelt ist, bei den potentiellen Gästen sehr gut an. Das Casino ist in der ganzen Umgebung für „Anime meets Poker“ bekannt. Inzwischen gilt das Akiba Guild auch bei vielen Pokerspielern weltweit als eine Attraktion, die man einfach gesehen haben muß. Aber nicht nur das Äußere des Casinos weicht von allen bekannten Casinos ab, sondern auch die Art des Spielens. So muss zum Beispiel jeder Spieler seine Spielentscheidung mit dem Ruf “Moé moé call” oder “Moé moé all in!” bekannt geben. Die Dealerinnen reagieren darauf mit eigenen Gesten und Tanzbewegungen. Für viele ist diese Animation wichtiger als das Poker selber.
Ausgerechnet in einem Land, wo Glücksspiele wie zum Beispiel Poker verboten sind, wird jetzt der größte Spielautomat der Welt enthüllt. Dieser Spielautomat steht seit einigen Tagen mitten in Tokio. Dieser Spielautomat ist ein wahrer Gigant mit seinen zwei Stockwerken. Er verfügt über insgesamt 42 Paylines. Sieben Spieler können zur gleichen Zeit spielen. Und selbstverständlich verfügt dieser Spielautomat auch über einen eigenen progressiven Jackpot. Der neue, gigantische Spielautomat „Titan“, absolut passend für so einen Giganten. Natürlich ist der Direktor vom Spielautomaten Casino stolz auf seine neueste Attraktion. Der Spielautomat hat ein Gesamtgewicht von über vier Tonnen. In der Hauptsache wurde der Spielautomat aus Stahl und Plexiglas gebaut. In den wenigen Tagen, seitdem der Spielautomat im Herzen von Tokio steht, hat er bereits mehr als 1.200 Euro ausgezahlt. In einem Land, wo Glücksspiele verboten sind, grenzt das fast an eine Sensation. Der Direktor vom Spielautomaten Casino verweist mit Recht darauf, dass solche Projekte sicher nur in Japan vom Erfolg gekrönt werden. Angeblich lieben Gäste, die Japan besuchen, alles, was groß und risikoreich ist. Deshalb erwarten die Gäste einfach, so einen Spielautomaten in Japan zu finden. Wörtlich sagte er: „Ich glaube nicht, dass ein solcher Spielautomat in irgendeiner Stadt so erfolgreich sein könnte – auch nicht in Las Vegas.“ Bei diesem riesigen Spielautomaten sorgen zwei Laser und 25 computergesteuerte Neonleuchten für ein Diskofeeling. Mit dem vorhandenen Soundsystem könnte man eine große Diskothek beschallen. Der Direktor von Spielautomaten Casino ist stolz auf seinen neuen Automaten und verweist mit Recht auf die Unterschiede im Spielverhalten zwischen Amerika und Japan. So wird zum Beispiel in den USA meistens stilvoll und ruhig gespielt. In Japan dagegen müssen die Spiele, laut, schrill und bunt sein. Dazu paßt auch die Tatsache, dass es in Japan den größten Craps Tisch und das schnellste Roulette Rad der Welt gibt.
Wer nur nach Tokio fährt um dort an einem großen Pokerturnier teilzunehmen wird sicher enttäuscht werden, denn Poker und andere Glücksspiele sind in Tokio verboten und werden mit hohen Strafen belegt.
In Tokio und dem gesamten japanischen Inselreich spielt man aber auch. Ganz beliebt ist das Pachingo. Pachingo spielt man in großen Hallen. In diesen Hallen geht es laut und stürmisch zu. Aber Tokio hat dafür vieles andere zu bieten. Wer einmal in Tokio unterwegs ist, sollte unbedingt in eines der Maid Cafés gehen. Der Ortsteil Akihabara ist für diese Cafés richtig berühmt. Das besondere an diesen Cafés sind junge Mädels, die in der Uniform eines Dienstmädchens, Puppengesichtern und den dazu passenden Stimmchen, die ähnlich wie die von Mickey-Mouse klingen, kellnern. Die Ausstattung des Cafés ist genauso plüschig. Die Cafés sind so ausgestattet wie das Kinderzimmer von einem Mädchen. Die Kellnerinnen singen nicht nur, sondern sie singen und tanzen auch. In Akihabara gibt es unzählige Werbetafeln, auf denen für diese Cafés geworben wird. Mit ein bißchen Glück findet man auch das Plakat „AKIBA Maid de Casino“, und das wo doch Poker und alle anderen Glücksspiele in Japan verboten sind. Tatsächlich gibt es in diesen Cafés nicht nur die Maids, sondern auch Blackjack Tische, Roulettetische und Pokertische. Natürlich darf an keinem dieser Tische die herausstaffierte Maid fehlen, sonst wäre es ja kein Maid Café mehr. Schon das Aussehen des Casinos war eine absolute Überraschung. Nun darf man aber dieses Casino mit keinem Casino vergleichen, dass man bislang gesehen hat. In diesem Casino wird weder um Geld noch um andere Sachpreise gespielt. In so einem Casino spielt man einfach nur zum Spaß. Im Casino Maid Café kauft man sich zum Spielen Chips. Je mehr Chips man auf einmal kauft, desto billiger werden sie. Es gibt also einen Mengenrabat. Für 1000 Yen bekommt man dann zum Beispiel 40 Chips und für 10000 Yen gibt es 800 Chips. 115 Yen entsprechen rund einem Euro. Der Einsatz hält sich damit in Grenzen. Obwohl es nur um den Spaß geht, sind viele Japaner doch ganz ernsthaft bei der Sache und kennen sich im Poker gut aus. Wer einmal eine ganz neue Pokeratmosphäre erleben will, sollte bei seinem nächsten Besuch in Tokio auf jeden Fall in eine Poker Maid Café gehen.
Glücksspiele in Japan sind zwar verboten, trotzdem gibt es viele Spieler, die trotzdem ihr Glück versuchen wollen. Glücksspiele haben in vielen Ländern den Reiz des Verbotenen. Wie fast immer im Leben ist alles, was verboten ist, ganz besonders reizvoll. Und überall finden sich Lücken im Gesetz. In Japan darf nicht um Geld gespielt werden. Trotzdem gibt es auch öffentliche Spielhallen.
Ganz beliebt ist zum Beispiel Pachinko. Pachinko spielt man um Kugeln, die von den Spielern kistenweise gekauft werden. In etwa kann man dieses Spiel mit unseren Flipperautomaten vergleichen. Die Kugel fällt nach unten und setzt eine Slotmaschine in Gang. Bei der richtigen Kombination kann man hier anstelle von Geld Kugeln gewinnen. Das ist ganz legal und überall in Japan erlaubt. Aber Pachinko hätte sicher nicht so viele Anhänger, wenn es nicht doch eine Möglichkeit geben würde, auch bei diesen Spiel echtes Geld zu verdienen. Da mit Kugeln gespielt wird, gibt der Automat auch nur Kugeln als Gewinne heraus.
Aber diese Kugeln kann man in vielen Pachinkohallen in kleine Preise umtauschen. Oft sind es Plüschtiere oder Ähnliches. Alles ganz harmlos und ohne Geldgewinne. Jedenfalls ist es so, solange man sich in der Pachinohalle befindet. Aber um das Ganze interessant zu machen, gibt es neben den meisten Pachinohallen kleine Geschäfte, in denen man die Preis verkaufen kann. So kommt man im Endeffekt doch noch zu einem Geldgewinn. Diese kleinen Geschäfte gehören natürlich offiziell nicht zu den Pachinkohallen. Aber ganz sicher werden die Geschäfte die angekauften Preise später wieder an die Pachinkohallen verkaufen. Die meisten Pachinkohallen in Japan gehören nicht Japanern, sondern Nordkoreanern. Inzwischen sind die Pachinkohallen in Japan so beliebt geworden, dass es sogar Magazine und Fernsehsendungen dazu gibt, auch wenn die Regierung das nicht so gern sieht. In den Magazinen kann man dann lesen, wo es die neuesten Automaten gibt. Zusätzlich gibt es natürlich Hinweise, wie die Automaten am besten bespielt werden, um einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen, auch wenn dann immer nur von den Kugeln die Rede. Dass die Kugeln oder die Preise hinterher wieder verkauft werden, wissen so ganz offiziell nur die Spieler. Wenn man aber den Berichten glauben schenken darf, können richtig gute Pachinkospieler von dem Gewinn ganz gut leben.